Jul 21 2010

Sourcing: Die ewige Frage nach Make or Buy

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gizeh.jpgÜber die meisten Formen des Outsourcing ist in der deutschen IT-Szene anhaltend und teilweise kontrovers diskutiert worden: Klassisches Outsourcing, mit und ohne Übergang von Equipment und Personal auf den Outsourcer; Off- und Nearshoring, das Auslagern von Entwicklungs- und Betriebsaufgaben in die Billiglohnländer Asiens und Osteuropas; Global- und Multisourcing, der zentral gesteuerte Einkauf von IT-Dienstleistungen als Teil der globalen Lieferkette multinationaler Konzerne und schließlich die sogenannten Managed Services, bei denen es darum geht, klar umrissene Aufgaben wie Security oder E-Mail-Services an einen passenden Dienstleister auszulagern. Die Argumente waren meistens ähnlich. Die Befürworter lobten die höhere Flexibilität und die Möglichkeit, sich auf die Kerngeschäfte zu konzentrieren. Die Gegner befürchteten eine große Abhängigkeit vom Dienstleister, hohe Kosten und einen schleichenden Know-how-Verlust. Continue Reading »

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Jun 02 2010

Das Image der IT leidet in der Krise

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Dem Stellenwert der IT hat die jüngste Wirtschaftskrise offensichtlich geschadet. Einer Untersuchung der IT-Strategieberatung Boydak Management Consulting zufolge beurteilten 39 Prozent der insgesamt 400 befragten Top-Manager und IT-Verantwortlichen den Stellenwert der IT vor der Krise als gut, nach der Krise konnten sich nur noch 23 Prozent zu dieser Bewertung durchringen.

Woher resultiert diese Wahrnehmung? Sucht das Topmanagement vielleicht wieder einen Sündenbock wie nach dem Platzen der Dotcom-Blase? Oder hat es die IT nicht geschafft, sich das Image eines unverzichtbaren Partners und nützlicher Unterstützers für das Business zu erarbeiten? Höchstwahrscheinlich Letzteres.

Das ist nicht allein ihr Fehler. Das Management schätzt nun einmal Bereiche höher ein, die direkt zu Umsatz und Gewinn beitragen, als solche, die eher intern wirken und hauptsächlich Kunden innerhalb des Unternehmens bedienen. Außerdem entwickelt das Business-Management selten genügend Fantasie, um die Chancen und Potenziale von Technologien für sein Geschäft zu berücksichtigen.

Aber die IT versäumt es auch immer noch viel zu oft, ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg, also ihren Nutzen, nachvollziehbar darzustellen. Dabei ist es mit bloßem Marketing - nach dem Motto, “tue Gutes und rede darüber” - nicht getan. Es geht um Nachvollziehbarkeit. Die fängt an bei der Ausrichtung der IT an der Businessstrategie, geht über kundenorientierte Bebauungspläne, die laut Boydak während der Krise ebenfalls seltener geworden sind, bis zu Kosten- und Effektivitätskontrolle der IT-Prozesse.

Um nachzuweisen, dass die IT einen guten Job macht und die Geschäftsziele unterstützt, spielen Kennzahlen eine wesentliche Rolle. Allerdings sollten das auch Kennzahlen sein, die dem Management etwas sagen. Ein Wert für die Geschwindigkeit von Transaktionen oder für die Verfügbarkeit von Servern bedeutet dem Nicht-ITler wenig bis überhaupt nichts. Geht es aber um Werte wie “time to market” und andere Business-orientierte Kennzahlen, kann das Business-Management den Nutzen der IT sehr direkt einschätzen.
Foto: Coolmikeol

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Mrz 11 2010

IT und Marketing müssen an einem Strang ziehen

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Nach social Networks, social Media und social Commerce dürfte niemand mehr von social Innovation überrascht sein. In die Diskussion geworfen hat den Begriff Nigel Fanwick, Analyst bei Forrester Research und fleißiger Blogger.
Seiner Meinung nach waren die 70er und 80er Jahre geprägt von technischen Innovationen (zum Beispiel der PC), die 90er und 00er Jahre dagegen von Marketing-dominierten Innovationen (zum Beispiel, AOL, E-Bay, Amazon). Die kommende Ära gehört laut Fanwick den social Innovations. Die jeweiligen Adjektive beschreiben allerdings nicht die Art der Innovation, sondern ihren Ursprung und ihre Treiber. Demnach spielte die IT bis in die frühen 90er eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. In den 00er Jahren geriet sie allerdings an den Katzentisch, weil sie sich erst zu spät mit dem Internet-Paradigma anfreunden konnte und ihre Versuche, dort Innovationen zu treiben oder zu unterstützen, größtenteils scheiterten.
Social Innovations entstehen dagegen nicht mehr innerhalb einer Abteilung oder eines Unternehmens. Sie resultieren aus dem Austausch von Kunden, Mitarbeitern und Partnern. Bekannte Beispiele dafür sind Starbuckidea.com oder Dells Ideastorm.com. Auch die verschiedenen Versuche des sogenannten Crowd Sourcing - Innovationswettbewerbe im Internet, die von Unternehmen ins Leben gerufen werden – fallen in die Kategorie social Innovation. Continue Reading »

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Feb 23 2010

IT-Profis uneins über Cloud-Sicherheit

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„Nur weil ich paranoid bin, heißt das ja nicht, dass ich nicht verfolgt werde!“ Diesen Merksatz würden die meisten Security-Spezialisten nicht unterschreiben, weil sei das verdächtig in Nerd-Nähe brächte, aber vielen würde der Ausspruch gefallen. Schließlich suchen sie ständig nach Lücken in der Verteidigung ihrer Unternehmen, spielen mögliche Angriffe durch und wappnen sich gegen Cyber-Bösewichte. Da kann einem der „naive“ Blick des IT- oder des Business-Management schon mal nerven und deren Fragen auch: „Wie wahrscheinlich ist so eine Attacke? Was kostet uns das im Extremfall?“ Und am ätzendsten: „Müssen wir das so aufwendig absichern?“
Bisher haben die Security-Spezialisten auf diese Frage antworten können, weil sie ihre Schutzmechanismen bis ins kleinste Detail kennen. Mit Cloud Computing ändert sich das drastisch. Sie können nicht mehr selbst mit ihren Teams für Sicherheit sorgen, sondern können sie per SLA nur noch vom Cloud-Provider verlangen. Das ist ein großer Unterschied, zumal wenn wie bei vielen Anbietern ein detailliertes Security-Audit nicht möglich ist. Continue Reading »

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Feb 10 2010

iPad statt SOA

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ipad.jpgWas soll das denn schon wieder? Ganz einfach, das wird der nächste IT-Trend sein, für den sich das Business nach Blackberry und iPhone tatsächlich begeistern kann. Etliche Manager werden angestrengt zu begründen versuchen, warum sie Apples schicken neuen E-Reader für ihre Arbeit brauchen. Das klingt vielleicht zynisch, lässt sich aber leicht in Gesprächen mit CIOs bestätigen. Jeder von ihnen kann Geschichten darüber erzählen, wie wichtig es dem Management ist, jederzeit mit einem funktionierenden Smartphone zu reüssieren und wie gleichgültig ihm dagegen das Funktionieren entscheidender Unternehmensanwendungen zu sein scheint – seien es Buchungs- oder Abrechnungssoftware, SCM oder CRM-Systeme. Das alles scheint Manager – von generellen Klagen über die IT hinaus abgesehen - nicht wirklich zu interessieren, zumindest scheint es sie, anders als ihr iPhone, kalt zu lassen. Wahrscheinlich sind IT-Systeme zu abstrakt und unpersönlich, solange man sie nicht in der Sakkotasche mit sich herumtragen kann. Continue Reading »

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Feb 09 2010

Umfrage: Womit sich CIOs wirklich beschäftigen

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Eine neue Studie soll Licht ins Dunkel des CIO-Arbeitstages bringen. Vom CIO-Circle, dem Netzwerk der IT-Verantwortlichen initiiert, fragt die TU-München, welche Arbeitsschwerpunkte CIOs setzen und wie stark sie in IT, Prozessmanagement und Innovation eingestiegen sind. CIO Magazin und Computerwoche unterstützen die Untersuchung.

In dieser Studie geht es in erster Linie um die Frage, wie CIOs ihre persönlichen Ressourcen und die ihres Unternehmens einteilen. Wie viel Zeit und Geld stecken sie in Prozessmanagement, wie viel in das Update der nächsten SAP-Version oder den Einkauf neuer Server. Wie lange und intensiv beschäftigen sie sich mit neuen Technologien, Cloud Computing, Software as a Service, Collaboration, Web 2.0 und den vielen anderen Hypes.

Die Ergebnisse der Umfrage bilden die Grundlage für eine hoffentlich breit angelegte Diskussion, die anlässlich der Jahrestagung des CIO-Circles am 28. und 29. April in Köln eröffnet wird. Aber eine Studie ist nur so viel wert, wie ihre Teilnehmer. Deshalb beteiligen sie sich möglichst zahlreich an dieser Online-Umfrage.

Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird die Umfrage vom Fortiss-Institut der Technischen Universität München unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Helmut Krcmar und Dr. Stefanie Leimeister.
Der Fragebogen wird etwa 15 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. (Pflichtfragen sind mit einem Stern (*) gekennzeichnet.) Selbstverständlich erfolgt die Auswertung der Befragung völlig anonym und lässt keinerlei Rückschlüsse auf Ihre Person oder Ihr Unternehmen zu. Die wichtigsten Ergebnisse werden von CIO und Computerwoche veröffentlicht. Teilnehmer erhalten auf Wunsch eine Zusammenfassung der Studie beim CIO-Circle. Die Umfrage finden Sie hier…

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Jan 29 2010

Besitzen? Nein danke!

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Manchmal ist Stagnation eine gute Nachricht: Zum Beispiel wenn die IT-Budgets in EMEA nicht um acht Prozent wie im Vorjahr fallen, sondern sich laut Gartner für 2010 bei 1,3 Prozent einpendeln. Damit nicht genug der guten Botschaften, die Gartneranalysten schieben nach, dass die CIOs trotz des niedrigen Budget-Niveaus – es entspricht in etwa dem des Jahres 2005 - recht gut klarkommen werden. Den Grund dafür sieht Gartner in einer Verschiebung des Einkaufsmodells: Der IT-Markt befindet sich demnach im Übergang von einem IT-Investment-Modell zu einem IT-Gebrauchs-Modell. Continue Reading »

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Jan 21 2010

Drei gute Vorsätze für 2010

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Tulpen

Sylvester ist zwar vorbei, doch noch sind das neue Jahr und das neue Jahrzehnt jung genug, um sie mit guten Vorsätzen zu füllen. Wer also die Nacht des 31. Dezember nicht damit verbracht hat, in sich hineinzuhorchen und sich als CIO für die kommenden zwölf Monate noch keine Ziele gesteckt hat, der findet hier vielleicht etwas zum Übernehmen. Um ein mögliches cut and paste zu vereinfachen sind sie in Ichform geschrieben: Continue Reading »

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Dez 15 2009

Azure - Microsofts Weg in die Cloud

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Microsoft hat im November die bereits vor einem Jahr angekündigte Cloud-Plattform „Windows Azure Platform“ offiziell in den Markt gebracht. Zieht man die enorme Zahl der Windows-Entwickler, Partner und Anwender von Microsoft-Produkten in Betracht, könnte sich Azure zum wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Cloud Computing als Mainstream erweisen.
Der zunächst viel belächelten Slogan „Software + Service“, mit dem Microsoft vor mehreren Jahren zögerlich den Bruch mit dem reinen Client- beziehungsweise On-Premises-Computing eingeläutet hat, findet sich in Azure als ein wichtiges Gestaltungselement wieder. Das in der Plattform propagierte Hybridmodell von On-Premises und Cloud dürfte vielen Anwendern und Entwicklern die Furcht vor dem Kontrollverlust über ihre Daten und Applikationen nehmen, den sie bei einer Hinwendung zur reinen Cloud erwarten…(Lesen Sie den gesamten Beitrag im ICT-Researchboard von PAC und Berlecon)

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Dez 07 2009

Wird der Twitter-Zug langsamer?

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Die Frage ist eine Investorenfrage. Die Geldgeber sind an der künftigen Entwicklung interessiert. Und die Neuanmeldungen auf Twitter gehen jetzt seit vier Monaten zurück, obwohl die Gesamtreichweite weiter steigt. Aber wenn sich dieser Trend fortsetzt, fragen sich Investoren, wie lange noch?

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